Ich ergebe mich

Hallo Ihr Lieben,
heute möchte ich in diesem Beitrag eine sehr persönliche Thematik mit Euch teilen, von der ich glaube, dass sie sehr viele von Euch bewegt.
Wir hängen doch sehr oft in alten Geschichten fest, die uns am Weitergehen hindern. Meistens sind das schmerzhafte, enttäuschende und verletzende Erlebnisse, die unser Handeln (oft) unbewusst beeinflussen.
Ich glaubte, nicht gut genug zu sein, weil ich kein Mann bin. Deshalb strengte ich mich noch mehr an, tat alles, um anderen zu zeigen, dass sie sich täuschen. In Wahrheit hat niemand das jemals zu mir gesagt, sondern es war meine eigene Interpretation, die ich aufgrund dieses „Filters“ empfunden habe. Ich bin der Ursache auf den Grund gegangen und hatte meine Engel gebeten, mir diese zu zeigen. Ich erhielt das Bild meines Grossvaters, der von der Nachricht von der Geburt einer Enkeltochter statt des erhofften Enkelsohns schrecklich enttäuscht war. Er hatte selbst „nur“ drei Töchter. Das erklärt für mich auch, dass ich nie das typische Mädchen war, das Kleider trug und Zöpfe hatte. Oft glaubte man, ich sei ein Junge.
Doch meine Engel zeigten mir auch, dass dies nicht nur ein Thema meines, sondern des Lebens vieler Generationen vor mir war.
Diese Last der vielen unerlösten Seelen meiner Familie hatte ich nun zu tragen oder vielmehr zu transformieren. Was für eine grosse Aufgabe!!
Doch ich wusste, dass ich mich dem stellen möchte und auch die Fähigkeiten dazu habe.
Die Engel signalisierten mir, dass ich mich in einem ständigen Machtkampf befinde, der aus diesem Ungleichgewicht in mir selbst entstanden ist. Mein Aussen zeigte mir stets (natürlich durch meinen Filter betrachtet), dass etwas nicht in Ordnung ist. Die anderen sollten sich ändern, sie sollten sich anders, aufmerksamer, liebevoller und fürsorglicher verhalten. Sie sollten sich so verhalten, dass ich das Gefühl hätte, gut genug zu sein. Ich wünschte mir Anerkennung, etwas Besonderes zu sein und Wertschätzung.
In Wahrheit taten sie das ja, nur konnte ich das durch meinen Filter nicht erkennen.
Was war also die Lösung?
Wie konnte ich mich und meine ganze Familie von dieser Last befreien?
Indem ich los liess!
Das Festhalten an alten Mustern, das Kämpfen, der Versuch, etwas zu ändern konnte ja gar nicht erfolgreich sein! In diesem Moment, als mir das bewusst wurde, war es, als würde eine Mauer um mein Herz niedergerissen und ganz aus der Tiefe stiegen Tränen in mir auf.
Es war, als hisste ich innerlich die weisse Flagge. Ich sagte und fühlte:
„Ich gebe auf!“

In diesem Augenblick liess ich all das Kämpfen, Wollen, meinen Widerstand und meine Schutzmauern los.
DAS ist das wirkliche Loslassen. Oft sagen wir ja, wir lassen etwas los, doch es ist dann doch nicht so. Das wirkliche Loslassen beinhaltet, dass man die Schlacht verlässt, dass man sich wirklich in sich selbst zurück zieht.
Ich fühlte regelrecht, wie meine Energien, die bisher auf verschiedenen „Kampfschauplätzen“ verteilt waren, zu mir zurück kehrten.
Um auch meine Sippe von ihrem Ballast zu befreien, gab ich meinen in Form eines schweren Steines zurück an meine Eltern, sie taten ihre Steine dazu und gaben sie wiederum weiter an ihre eigenen Eltern. Der Ursprung fand sich bei einem Vorfahr viele Generationen zurück, der dann auf diesem Riesenberg an Steinen sass. Seine Aufgabe war nun, die Steine zuerst zu zertrümmern und dann zu feinem Sand zu zermahlen. Der Arme war ein Sohn einer Familie, die nur Söhne hervorbrachte und er sollte nun das ersehnte Töchterchen sein!
So schloss sich für mich der Kreis und ich konnte meine Geschichte nicht nur verstehen, sondern auch auflösen.

Ich wollte diese heilsame Geschichte mit Euch teilen, damit auch Ihr sehen könnt, dass es einen Ausweg gibt und in jedem Problem bereits eine Lösung enthalten ist.

Jede Heilung an Euch selbst, heilt auch viele andere oder gibt Anstoss zu deren Heilung.

Eure
Ashanar

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