Achtung Infektionsgefahr!

Hallo Ihr Lieben,
heute bin ich wieder einmal über die schlechte Laune anderer gestolpert und habe mich unversehens infiziert.
Ich fühlte, wie so oft, dass es an mir liegt, dass andere sich nicht gut fühlen. Es war die geballte Ladung an Miesepetrigkeit und Missgeschicken, für die ich natürlich nicht das Geringste konnte. Sofort fühlte ich mich auch schlecht, obwohl mein Verstand mit den Armen wedelte und rief: „Das bist nicht Du!!!“. Doch das alte Programm, mich automatisch auch in ein tiefes dunkles Erdloch zu stürzen, wenn bereits jemand, der mir wichtig ist, darin sitzt, trieb mich zum Sprung. Es kam, wie es kommen musste, die geballte negative Energie entlud sich in einem Gewitter an Vorwürfen und böser Worte, die einen faden Nachgeschmack hinterliessen.

Was war eigentlich los?

Obwohl mir bewusst war, dass die Herabsetzung meiner morgens so positiven Energie mich nicht weiterbringt, habe ich es doch zugelassen! Ich habe nicht meine Stärke eingesetzt, meine Gelassenheit und mein Lachen, mit dem ich Abstand nehmen kann. Ich hatte nichts entgegen zu setzen als das Gefühl, dass ich etwas falsch gemacht habe.

Woher kommt dieses Gefühl eigentlich?

Wir lernen aus Fehlern. Versuch, Irrtum, Korrektur. So einfach ist das! An und für sich nichts Beängstigendes, oder? Auf diese Weise lernen wir krabbeln, sprechen, laufen, schreiben, rechnen und lesen. Wir machen die gleichen Fehler gerne mehrmals, nur sicherheitshalber! Aber irgendwann, wenn wir genug haben, verändern wir etwas und der Fehler muss nicht mehr passieren. Wenn wir in dieser Phase des Lernens häufig getadelt, herabgesetzt, verspottet und für dumm gehalten werden, beginnt das Programm aufzunehmen. Denn was sich häufig wiederholt, muss ja wichtig für uns sein. So erhalten wir unsere Prägungen, unsere Dauerwiederholung als Hintergrundmusik im Gehirn.

Kein Wunder also, dass wir gar nicht so schnell anders reagieren können, da die Routine eine ganz andere ist!

Der einzige Weg, diese negativen Prägungen in eine schönere, bessere Melodie umzuwandeln, ist, diesen alten Ablauf durch etwas Anderes zu ersetzen und dieses dann zur Routine werden zu lassen.

Statt mich also mit mieser Laune anzustecken, möchte ich künftig meine gute Laune als meinen Mantel und mein Optimismus als mein Degen benutzen, um nicht mehr abhängig von den Launen meiner Mitmenschen zu sein. Ich zerfetze die bösen Blicke, die fiesen Worte mit meinen Lachen, noch ehe sie auch nur in meine Nähe kommen.

Humor ist, wenn man trotzdem lacht – und vielleicht gelingt es mir, damit ansteckend zu sein?

Ich werde es ausprobieren! Du auch?!

Alles Liebe
Eure Ashanar

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