Gelbe Ampeln

Hallo Ihr Lieben,
heute war die Farbe Orange bzw. Gelb in Form der mittleren Ampelleuchte unübersehbar für mich, weil ALLE Ampeln von Grün auf Gelb umschalteten, sobald ich in unmittelbarer Nähe war.
Mir blieb nichts anderes übrig, als Gas zu geben, denn zum Bremsen war es bereits zu spät.

Im übertragenen Sinn sieht das für mich wie eine Entscheidung aus, die ich treffen muss: Entweder lasse ich mich aufhalten und komme zum Stillstand, oder ich nehme jetzt das, was in meinem Leben ist und nutze es dazu, richtig loszulegen.
Oder anders gesagt: Lasse ich mich von Hindernissen aufhalten und die Energie nehmen oder sehe ich sie als Extra-Antrieb, der mich vorwärts pusht?

Ich entscheide mich dafür, weiter zu gehen und meine Energie zu behalten und durch guten Einsatz zu vervielfachen. Das fühlt sich sehr gut an!

Es ist sehr spannend, sich selbst zu beobachten, was mit einem geschieht, wenn einem nahestehende Menschen den Dingen, die man tut oder vorhat, skeptisch oder kritisch gegenüber stehen. Ich weiss nicht, wie Ihr reagiert, aber ich fühle, wie ich mich innerlich zurück ziehe, vielleicht beschliesse, nicht mehr viel über die Sache zu erzählen oder ich gehe vielleicht sogar in eine Haltung, in der ich mein Tun rechtfertige. In jedem Fall schwächt es mich. Ganz anders, wenn ich Unterstützung oder Begeisterung für das, was ich mache, erfahre. Dann fühle ich mich bestätigt und gestärkt.

Doch letztlich muss mir klar werden, dass ich selbst darüber entscheide, ob ich mich gut oder schlecht fühle und in wie weit ich anderen, ob Familie oder Freunde, gestatte, meine Gefühle zu beeinflussen.

Ich entscheide selbst, ob eine kritische Äusserung mich anspornt oder demotiviert, ob ich Energie in Rechtfertigung stecken möchte oder doch lieber in eine Haltung, die ausdrückt: „Jetzt erst recht!“

Das genau sehe ich in der gelben Ampel! Egal, was andere denken oder sagen, es ist ja nicht ihre Entscheidung, was sie tun oder nicht tun, sondern meine!

Ich will niemandem von etwas überzeugen, woran er nicht glauben kann oder will. Aber ich selbst kann nur wirklich ungehindert geradeaus gehen, wenn ich mir völlig im Klaren bin, was ich möchte. Dann haben auch Zweifler und Skeptiker keine Chance.

Sie dürfen – aus sicherer Distanz – selbstverständlich zusehen, wie die Dinge gelingen und sich immer besser entwickeln. Hindernisse solcher Art haben dann keine Macht mehr, wenn man innerlich absolut ja gesagt hat und sich damit richtig wohl fühlt.

Dann hat nämlich der eigene innere Kritiker keinen Verbündeten mehr und muss schweigen.

Also – volle Fahrt voraus!

Eure Ashanar

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