Botschaft der Engel zum Thema Traurigkeit

Ihr lieben Schutzbefohlenen,
heute wollen wir Euch ermuntern, stärken und Eure Aufmerksamkeit auf die Freude lenken, wenn Ihr gerade das Gegenteil fühlt – Traurigkeit.

Ihr habt so viele Gründe, traurig zu sein, und seid Ihr es erst einmal, so kommen sehr leicht noch mehr dazu. Was vorher ein kleiner Schatten über Eurem Herzen war, wird zu einer grossen, schweren Wolke, die Euer Gemüt bedrückt und Eure Sicht auf die Dinge einseitig werden lässt.

Jeden Tag kann etwas geschehen, was Euch traurig macht. Manchmal sind es sehr schwerwiegende Geschehnisse, die Euch zum Weinen bringen und Euer Herz schmerzen lassen, manchmal ist es nur ein leichter Anflug von Unglücklichsein, der Euch betrübt.

Jedoch haben all diese Zustände eines gemeinsam: Sie rauben Euch Eure Energie und bringen Euch in eine Schwingungsebene, die Euch nicht gut tut. Wie jedes Gefühl hat natürlich auch die Traurigkeit ihre Daseinsberechtigung und ist ein wichtiger Ausdruck Eurer Selbst. Doch schwierig wird es immer dann, wenn Ihr in diesem Gefühl verharrt und nicht wieder heraus findet.

Dann bedeutet es, dass Ihr mit der Zeit verzweifelt, wenn Euch dieses Gefühl gar nicht wieder loslässt. Es ist dann sehr schwer für Euch, überhaupt noch etwas Schönes zu erblicken, noch etwas Gutes in anderen Menschen zu sehen oder Euch an etwas zu erfreuen.

Seid achtsam mit Euch, wie Ihr mit diesem Gefühl umgeht. Trauert, wenn es heilsam ist, weint, wenn es Euch befreit, fühlt den Schmerz mit all seiner Stärke, geht durch ihn hindurch, bis er sich von selbst auflöst und die Intervalle, in denen er Euer Herz ergreift, länger werden und seltener erscheinen, bis sie irgendwann ganz verschwinden. Traurigkeit hat ihre Ursache in der Abwesenheit von Freude. Wenn Eure Gedanken Euch glauben machen, dass die Situation, in die Ihr Euch befindet, sehr ausweglos, sehr schmerzhaft und sehr ungerecht ist, wenn Ihr Euch alleingelassen und trostlos fühlt, dann könnt Ihr nicht zugleich auch Freude spüren. Dies ist ein einziges Gefühl mit zwei verschiedenen Ausprägungen. Auch bei Freude drückt sich dies in einer Handlung aus: Eure Augen strahlen, Ihr lacht, Ihr sprudelt vor Energie – das Gegenteil ist der Fall, wenn ein Mensch traurig ist, aber dennoch muss er diesem Gefühl nachgeben und es fliessen Tränen, das Gesicht wird schmal, die Schultern hängen, der Mensch macht sich ganz klein, so als wolle er sich in sich zusammen rollen. Traurigkeit zieht zusammen, während Freude weit und offen macht.

Wie also könnt Ihr Traurigkeit auf eine gute Weise begegnen?

Zunächst einmal – lasst sie zu, fühlt sie, nehmt an, dass sie da ist. Sie hat einen wichtigen Grund, sonst würdet Ihr sie nicht fühlen. Traurigkeit kann aus verschiedenen Teilen bestehen: sie enthält Sehnsucht, Erinnerungen, unerfüllte Wünsche, vergebene Gelegenheiten, und einen großen Teil an Gedanken darüber, wie etwas sein sollte, damit Ihr damit glücklich und zufrieden wäret.

Allen gemeinsam ist aber, dass Ihr das, was gerade ist, nicht akzeptiert.

Solange Ihr nicht erkennt, dass all Euer Streben, all Euer Wollen Euch nicht näher an das Erreichen dessen bringt, werdet Ihr traurig sein. Zieht Eure Kraft aus dem Ablehnen der Gegenwart. Es bringt Euch einfach nicht weiter.

Was Euch hilft, ist in dem Moment das Annehmen, Loslassen, Hinnehmen und Fallenlassen. Werdet weich, seid ganz sanft, nehmt das, was gerade in Eurem Leben ist, einfach an.

Es ist jetzt so.

Diese Worte haben eine große Kraft, wenn Ihr sie tatsächlich fühlen könnt. „Ich kann nichts tun, es ist jetzt so.“ Das ist der beste Weg, um durch die Traurigkeit hindurch zu gehen, um die andere Seite des Gefühls, die Freude wieder zu erreichen.

Das einzige, was Ihr tatsächlich verändern könnt, ist Eure eigene Sicht auf das, was ist. Versucht einmal, hinter dem, was Euch so traurig macht, die Gabe zu entdecken, die es Euch anbietet.

Das ist nicht einfach, aber es kommt nur darauf an, die richtigen Fragen zu stellen. „Was ist das Gute daran?“ oder „Wofür hilft es mir jetzt gerade?“ sind solche Fragen. Suche den Sinn darin, versuche, herauszufinden, welche Deiner tiefsten Empfindungen diese Situation anspricht und lass zu, dass sie geheilt werden.

Heilung kann dann stattfinden, wenn aus dem zunächst negativen Gefühl ein Gefühl wird, in dem Ihr es geschehen lasst, jeden Widerstand aufgebt und nicht versucht, etwas zu ändern. Daraus entwickelt sich dann ein anderer Blickwinkel darauf, was geschehen ist, wenn Ihr erkennt, worin Euch dieses Gefühl gestärkt hat.

Jeder Schmerz der durchlebt wurde, gibt Euch mehr Kraft.

Es reift das Verständnis in Euch, dass das Leben weitergeht, nach der Traurigkeit und dem Schmerz noch viel bewusster und intensiver. Traurig zu sein schenkt Euch die Gelegenheit, die Freude wieder ganz intensiv und mit allen Sinnen zu suchen und zu erleben.

Vergangenes kann nicht verändert werden, Verletzungen nicht ungeschehen, doch trotzdem könnt Ihr Menschen wieder heil und ganz werden, wenn Ihr die Gefühle, die da sind, bejaht, sie wirklich fühlt und dann erlaubt, dass sie sich verändern.

Das geht oft langsam und manchmal scheint es, als würdet Ihr nie wieder glücklich sein können – doch genau das werdet Ihr.

Wer tiefste Traurigkeit erfahren hat, weiss die Freude wahrlich zu schätzen!

Wir lieben Euch unermesslich
Eure Engel

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