Gedanken zum Frieden

Hallo Ihr Lieben,
das, was sich in vielen Beziehungen zeigt, was lange zurück gehalten wurde und sich jetzt den Weg ans Licht bahnt, oft mit Gewalt und explosionsartig, zeigt sich nicht nur im Kleinen, sondern auch im Großen.
Dort draußen entlädt sich zwischen Bevölkerungsgruppen Hass und unterdrückte Wut. Ja, die Jahrhunderte alte Unterdrückung kehrt jetzt von ihrem Schattendasein ins Licht. Unkontrollierte Gewalt, Zorn und Rache erscheint zwischen den Menschen überall in der Welt.

Dies ist ein Heilungsprozess, der gar nicht danach aussieht. Doch solange diese unterdrückten Gefühle nicht angeschaut, nicht gefühlt werden, kann sich auch nichts verändern. Menschen, die noch nie eine Heimat hatten, die noch niemals ihr eigenes Land besessen haben, lehnen sich jetzt auf. Menschen, die aufgrund ihrer Hautfarbe unterdrückt, versklavt, misshandelt und verjagt wurden, stehen jetzt auf und zeigen ihre Wut und Enttäuschung.

Es ist die Zeit der Offenbarung, der Erkenntnis dessen, was noch immer nicht gut ist, was noch immer nicht geheilt ist, sowohl zwischen einzelnen Menschen als auch zwischen ganzen Nationen, Bevölkerungsgruppen und zwischen Menschen und Tieren.

Die Ungerechtigkeit, die die Mächtigen den Machtlosen zugefügt haben, kehrt sich jetzt um. Die Energien, die uns dazu bringen, hinzusehen, zu fühlen, bewusst zu werden, sorgen auch dafür, dass Wandlung und Transformation nicht erst in vielen tausend Jahren geschehen kann, sondern sie geschieht genau jetzt.
Das Zuunterste wird nach oben gekehrt, der Schatten wird mit Licht geflutet und dringt damit ins Bewusstsein. Das ist ein oftmals schmerzhafter Vorgang, der zu neuem Streit, zu neuen Machtkämpfen führt. Doch dieses Mal geschieht es auf einer anderen Ebene. Dieses Mal geht es ums Ganze. Nicht umsonst wird der Heilige Krieg ausgerufen! Nicht umsonst zieht es Menschen selbst anderer Glaubensrichtungen dorthin, wo scheinbar Gerechtigkeit waltet, wo es darum geht, den Staat Gottes zu errichten. Die Menschen sehnen sich nach Gottes Führung, nach der Gerechtigkeit, die es nur bei Gott geben kann.

Doch zuerst müssen wir Menschen lernen, das Leben an sich zu achten, wertzuschätzen und damit endlich Verantwortung für jede unserer Handlungen zu übernehmen. Nichts bleibt ohne Konsequenzen! Jede Entscheidung, die wir treffen, hat Auswirkungen auf unsere Umwelt, auf unsere Mitmenschen! Wir sind nicht isoliert, sondern befinden uns inmitten eines Netzes von Energien und Verbindungen zueinander. Wir sind nicht losgelöst von der Natur, auch wenn wir uns erhaben und unabhängig fühlen. Die Wahrheit ist sehr einfach:

Wir brauchen unsere Mutter Erde, die Natur und alles, was sie uns schenkt und wir brauchen einander, jeder einzelne Mensch auf der Welt!

Wenn wir dieses Bewusstsein entwickeln können, kann Gottes Gerechtigkeit durch uns wirken. Dann erst wird es Frieden geben können, nicht vorher. Solange das Bewusstsein des größten Teils der Menschheit nicht so weit entwickelt ist, dass wir begreifen, dass wir einander nicht nur brauchen, sondern voneinander abhängig sind, jeder vom Wohl des anderen – solange wird es diese Gerechtigkeit und diese Freiheit in Frieden nicht geben können.

Wir brauchen mehr Liebe, noch mehr Verständnis, noch viel mehr Akzeptanz, noch mehr Toleranz, noch mehr Mitgefühl! Vor allem Mitgefühl!!!

Wir können, jeder für sich, kleine Schritte gehen, mit denen wir die Welt verändern, erst unsere eigene kleine, dann dadurch, dass wir auch andere motivieren, es uns gleich zu tun, auch die größere Welt, die außerhalb von unserem Radius liegt.

Wir können Verantwortung für uns selbst, für den Frieden in unserer Familie, in unserem Freundeskreis übernehmen. Wir können das leisten, wozu wir fähig sind, anderen helfen, statt sie klein zu machen.

Wir können etwas bewegen, auch wenn es uns verschwindend gering erscheint. Wir haben die Macht, etwas anzustossen, und sei es nur ein anderer Gedanke, eine Hand, die sich nicht zur Faust ballt, sondern die sich öffnet und anderen Hilfe anbietet.

Eure Ashanar

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