Verstand vs. Herz – auf neuen Wegen

Hallo Ihr Lieben,
wenn wir etwas Neues beginnen ist es erst einmal schwer.
Noch ist nichts vertraut, noch gibt es keine Routine, keine Sicherheit.

Es ist nicht nur so, dass wir uns erst eingewöhnen und in das Neue ganz hineingeben müssen, sondern zugleich lösen wir uns ja immer auch von etwas Altem.

Das entspricht ganz dem Wachstum des Herzens, das sich durch seine Liebe ausdehnen möchte. Der Verstand allerdings sträubt sich ganz stark gegen alles Unbekannte, da es ja keine Erfahrung ist, die er einordnen kann. Deshalb löst auch ein Neuanfang oft erst einmal Ängste und Befürchtungen aus, die aber niemals aus dem Herzen kommen, sondern immer vom Verstand verursacht werden. Der Verstand sagt uns, es wäre sicherer, bei dem zu bleiben, was wir kennen, lieber nichts zu riskieren. Er ist überzeugt, es wäre das Beste für uns, wenn wir das, was gut ist, einfach immer und immer wiederholen könnten. Doch der Verstand beachtet dabei nicht, dass etwas, das nur in Wiederholungen geschieht, sehr eintönig und einschläfernd wirkt.

Das Leben will aber nicht möglichst eintönig und langweilig gelebt werden, sondern will sich in seiner ganzen Fülle, seinem Reichtum an Erfahrungsmöglichkeiten und aller damit verbundenen Gefühle ausdrücken!

Manchmal müssen wir deshalb unseren Ängsten zum Trotz einfach etwas wagen, etwas tun, was unser Herz uns sagt. Was kann schon passieren?

Im schlimmsten Fall können wir stolpern, können wir etwas nicht erreichen, was wir uns vorgenommen haben. Aber wiegt nicht die Chance auf das Gefühl, lebendig und frei zu sein, viel stärker? Sind nicht die Aussichten auf eine positive Veränderung, die uns bereichert, viel motivierender, als in einem unbeweglichen Zustand zu verharren?

Nicht die misslungenen Versuche sind es, die wir später bereuen werden, sondern die Chancen, etwas zu verändern, die wir nicht wahrgenommen haben.

Deshalb nehmen wir all unseren Mut zusammen, treten wir aus unseren ausgetretenen Pfaden auf neue Strassen die wir uns erst erschliessen müssen, auch wenn wir die Strecke noch nicht kennen.

Unser Herz kennt die Richtung, auch wenn wir den Weg noch nicht vor uns sehen. Unser Verstand möchte uns im besten Fall zum Stehenbleiben bringen, aber noch häufiger schickt er uns rückwärts, und wir gehen dorthin zurück, woher wir gekommen sind.

So entstehen dann die Rundwege, auf denen wir irgendwann feststellen, dass wir genau an dem Punkt unseres Lebens schon einmal gestanden haben.

Spätestens dann könnten wir den Blick einmal in die Ferne auf ein Ziel richten, das wir erreichen wollen, wo wir noch niemals waren. Das können wir nur, wenn wir uns aufrichten, wenn wir uns trauen und uns selbst etwas zutrauen, egal was der Verstand oder andere, die ebenfalls ihrem Verstand folgen, sagen.

Wir machen dann Erfahrungen von mehr Liebe, wenn wir unserem Herz die Führung überlassen. Das Herz sucht nämlich immer mehr Liebe, mehr Glück, mehr Erfüllung.

Die Angst, Widerstand und Sorge, die uns auf dem Weg dahin begegnen, sind nur Boten des Verstandes, die uns zeigen, dass wir in die richtige Richtung gehen.

Alles (ist) Liebe
Eure Ashanar

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