Grenzen überschreiten!

Ihr Lieben,
heute nur ganz kurz meine Gedanken dazu, wann es sich lohnt, weiter zu machen und wann es besser ist, aufzuhören.
Jeder erreicht in seinem Leben manchmal körperliche, geistige und gefühlsmässige Grenzen, von denen er denkt, dass er sie nicht überschreiten kann. Es fühlt sich an, als würde man barfuss auf Nägeln laufen, man fühlt sich wie ein rohes Ei, mit dem Ball gespielt wird.
Diese Grenzen sind aber nicht nur dazu da, um uns tatsächlich einzugrenzen, sondern auch dazu, um uns bewusst zu machen, bis wohin wir uns selbst zugetraut haben, zu gehen.
Wenn wir selbst gesetzte Grenzen überschreiten (ich rede jetzt nicht davon, dass andere dies bei uns tun), dann lernen wir etwas ganz Wesentliches dabei:

Wir verletzen uns nicht, wir fallen nicht, wir sind nicht schwach, sondern lernen im Gegenteil unsere wahre innere Stärke kennen, die daraus resultiert, dass wir mutig sind, dass wir dem inneren Kritiker zum Trotz etwas tun, das er uns nicht zutraut. Wir gehen weiter, wo kein Weg mehr ist, kein bereits vorbereiteter Pfad, dem man nur folgen müsste.

Wir wissen nicht, wohin er führt, nur, dass er aus dem Bereich heraus führt, den wir bereits kennen und der uns vertraut ist. Lassen wir zu, dass wir uns auf diese Entdeckungsreise in neues Land begeben, werden wir uns selbst mehr kennenlernen, als wenn wir immer nur dort verharren, wo wir schon immer waren.

Oft fürchten wir uns vielleicht und denken, dass wir es nicht schaffen können.
Doch wie können wir es je wissen, wenn wir es nicht ausprobieren?

Und nicht nur das – ich habe auch gelernt, dass es sehr wichtig ist, sich ganz bewusst dafür zu entscheiden, etwas wirklich zu wollen.

Der wirkliche Schlüssel dazu, das, was uns dann innerlich und äusserlich begegnet, nicht nur anzunehmen, sondern auch noch in unserer Entwicklung davon zu profitieren, liegt darin, das zu lieben.

Liebt Eure Schwäche, liebt Eure Angst, liebt Euer Zweifeln, ja, liebt sogar Euer Scheitern, denn es ist so unendlich wertvoll für Euch, genau diese Erfahrungen zu machen.
Nur, wer einmal (oder mehrmals) gescheitert ist, kann den Wert dessen, was er dann erreichen kann, wenn er weiterhin Mut beweist und nicht aufgibt, tatsächlich ermessen.

Wir können unsere Erfahrungen wie unser Gepäck sehen, das wir mitnehmen auf der langen Reise unserer Seele. Diese Erfahrungen sind der wirkliche Schatz.

Eure Ashanar

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