Frustriert oder optimiert?

  
Hallo Ihr Lieben,

im Grunde genommen sollten wir jetzt schon sein, wer wir sein könnten, wenn da nicht immer diese fiesen Fallen auf dem Weg zum idealen Menschen wären.

Wir sollten so viele Dinge anders machen als wir sie tun, weil wir genau wissen, sie wären besser für uns. Aber wir schaffen es einfach nicht. Wir bleiben meistens wie wir sind und ändern uns nur, wenn es gar nicht anders geht.

Was für einem Stress setzen wir uns dadurch aus?!

Wir leben auf diese Art und Weise doch in dem Bewusstsein, dass wir so, wie wir jetzt gerade sind, eigentlich nicht richtg, noch nicht optimal sind. Wir könnten bessere Beziehungen, einen besseren Job, einen gesünderen Körper und überhaupt die Erfüllung unserer Träume finden, wenn wir uns doch nur ändern könnten. Ist es nicht so?

Doch so lange wir daran glauben, dass wir so, wie wir jetzt gerade sind, verkehrt sind, fühlen wir uns nicht am richtigen Platz, im richtigen Körper, im Bestzustand, in dem wir eigentlich sein sollten. Auf diese Weise wird alles, was wir um uns herum sehen zu einer Aufgabe die wir erfüllen müssen und wir fühlen uns nur gehetzt, weil wir den Anforderungen, die wir an uns selbst stellen, einfach nicht gerecht werden können.

Es gibt Menschen, die fühlen sich ganz wohl so, wie sie sind. Doch die Mehrheit glaubt, sie müsste sich verbessern, verändern, endlich den Hintern hochkriegen.

Doch was wäre, wenn ich Euch jetzt sagen würde, dass das der grösste Blödsinn ist und dazu führt, dass wir uns erschöpft, ausgebrannt und leer fühlen, weil wir nie die hohen Ziele erreichen, den idealen Zustand für uns selbst erschaffen können? Wie viel leichter, befreiter würde es sich anfühlen, wenn wir wüssten, dass wir einfach so weiter machen dürfen, wie wir es tun, dass wir so bleiben dürfen, wie wir sind und dass es gut so ist?

Diese Verschönerungs-, Veränderungs- und Optimierungswut, die uns von allen Seiten eingetrichtert wird, entspricht doch gar nicht dem wahren Menschsein. Ein Mensch kann sich ändern, wenn er selbst den tiefen Wunsch und eine grosse Sehnsucht nach einem anderen Zustand fühlt, weil es von innen kommt und ihn motiviert – jedoch niemals, weil er etwas tun soll und von aussen drängende Impulse erhält, endlich etwas zu tun. Dagegen sträubt sich sein Körper und sein Verstand. 

Uns selbst die Erlaubnis zu geben, so zu sein, wie wir nun einmal sind, ist das grösste Geschenk, das wir uns selbst machen können. Wir sind entspannter und ausgeglichener, weil wir nicht mehr einem vermeintlichen Ideal nachjagen, das wir nicht erfüllen werden.

Wir kennen sie doch alle, diese Menschen, die eine besondere Ausstrahlung, ein besonderes Leuchten und Strahlen in ihren Augen haben, die Begeisterung verbreiten und gute Laune, die fröhlich sind und sagen, was sie denken. Diese Menschen sind einfach autentisch, sie sind sie selbst.

DAS sollte unser Ziel sein, nicht uns selbst ständig zu verändern und zu verbessern.

 Eure Ashanar

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