WIR alle sind eine Gemeinschaft 

  
Ihr Lieben,

mir ist gerade etwas ganz bewusst geworden. Wir leben unser Leben nicht für uns allein, sondern sind stets von Menschen umgeben, Familie, Partner, Freunde, Kollegen oder Fremde, mit denen wir in der U-Bahn sitzen.

Selbst Menschen, die nur wenige Kontakte haben, sind ebenfalls niemals ganz allein. Wir sind inmitten anderer Menschen, sind Teil von einer Gruppe von Menschen, die auf eine bestimmte Weise verbunden sind, ob durch Blutsbande, durch Interessen, durch die Liebe, durch etwas, das wir zusammen oder gleichzeitig tun.

Wir sind also niemals ganz abgeschnitten und losgelöst von anderen Menschen. Wir möchten dazu gehören, uns zugehörig fühlen, die Gemeinschaft spüren, die uns Halt und Vertrauen gibt. Deshalb bilden wir Familien, Teams und Gruppen.

Es gibt uns ein gutes Gefühl, wenn wir angenommen werden, wenn wir uns verstanden wissen. Wir brauchen diesen Rückhalt, die Gewissheit, dass andere Menschen für uns da sind, uns verstehen, dass wir vertrauen können, dass wir nicht allein sind.

Doch die Gruppen, denen wir angehören, verändern sich, auch das Gefühl, das die Familie vermittelt, ändert sich mit der Zeit. Manche Freundschaften halten ein Leben lang, andere verlieren sich über die Zeit. An ihrer Stelle treten neue Menschen, die einen wichtigen Platz im Herzen einnehmen. 

Wir sind Gemeinschaftswesen, die sich selbst durch das Miteinander erkennen und durch Verhalten und der Erwiderung darauf, lernen können uns ändern können. Wir machen Fehler, wir lernen aus ihnen, wir tun anderen Menschen weh, wir werden selbst verletzt. Wir verzeihen, wir vergeben. Aber all das geht nur in der Gemeinschaft.

Wir brauchen einander, ohne andere Menschen wären wir sinnlos, würde unser Dasein ohne Nachhall, ohne Wirkung sein. Erst das Zusammenspiel mit anderen Menschen macht uns wichtig und wertvoll. Wären wir der einzige Mensch auf der Welt, würde nichts, das wir tun, Sinn ergeben.

Wenn wir uns dessen wirklich bewusst sind, wird uns auch klar, wie sehr wir wirklich Teil eines grossen Ganzen sind, so sehr wir auch glauben, ein Individuum zu sein, so sehr wir einzigartig sein wollen. Wir können das nur im Kontext zu anderen. Was wäre unsere Einzigartigkeit, wenn es nicht andere Menschen gäben, von denen wir uns abheben können, die zu uns im Kontrast stehen?

Wir können uns als diese Gemeinschaftswesen wertschätzen und für all unsere Begegungen so dankbar sein, da sie für uns so ausserordentlich wichtig sind. 

Danke an all die Menschen da draussen, an meine Familie, an meine Freunde, an die Menschen in der Vergangenheit und in der Zukunft, danke an die Menschen, die ich liebte und liebe – ES IST EINFACH GROSSARTIG, DASS ES EUCH ALLE IN MEINEM LEBEN GIBT!

Eure Ashanar

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