Lass Dich nicht entmutigen!

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Ihr Lieben,

kennt Ihr das? Ihr seid total enthusiastisch, freut Euch über eine neue Idee und teilt das dann mit Euren Freunden, mit der Familie und erntet…nicht was Ihr erwartet habt?

Manchmal würde ich mir dann am liebsten auf die Zunge gebissen haben, wenn meine Worte nicht schon zwischen den Lippen entkommen wären oder würde sie mit der Atemluft wieder einsaugen. Aber das geht ja leider nicht. Also kann ich mir dann anhören, was alles gegen meine super Idee steht oder warum ich es lieber lassen sollte, oder warum ich erst mal kleinere Brötchen backen sollte.

Ehrlich – ich kann es nicht mehr hören!

Ich mag nicht mehr hören, was alles schief gehen könnte und dass sich der ganze Aufwand nicht lohnt und dass das nicht geht. Solche Worte auszusprechen fällt den Zweiflern offenbar viel leichter als ermunternde, ermutigende Aussagen. Wir wissen aber doch alle, dass nur derjenige etwas Großes schaffen kann, der auch groß denkt, der sich nicht von eben diesem Tellerdenken (ich bleib bei meinem Süppchen, das ich schon kenne) eingrenzen lässt.

Warum sollte ich denn nicht von etwas träumen, dessen Verwirklichung anstreben und mich gegen allen Widerstand damit auch noch erfolgreich durchsetzen?

Diese Zweifler wecken in mir erst recht den Ehrgeiz und somit verfehlen sie ihr Ziel völlig. Dann will ich es ihnen nämlich zeigen, dann will ich erst recht über mich hinauswachsen und mich der Herausforderung stellen.

Was gibt es Großartigeres, wenn man etwas schafft, an das niemand geglaubt hat und mit dem man selbst oft genug gehadert hat, dass man das Richtige tut?

Ich glaube, dahinter steckt einfach die Angst vor dem Versagen. Die Angst, dass man etwas verliert. Oder sogar die Angst, dass man etwas entzündet, was man anschliessend nicht mehr stoppen kann und was sich verselbständigt.

Ja, auch die Angst vor Wachstum, vor Veränderung können da eine Rolle spielen. Die Menschen, die mich früher belächelt haben, gerade die größten Zweifler in den eigenen Reihen haben erkannt, dass das, worin ich mich nicht beirren liess, doch zu etwas Gutem geführt hat. Sie mögen es zwar bis heute nicht verstehen oder begreifen, aber der Erfolg gibt mir Recht.

Ich finde es sehr spannend, mich auch selbst zu beobachten, wie ich reagiere. Dieser plötzliche Ärger, der in mir aufsteigt und der Energie freisetzt, die mich in den „Jetzt-erst-recht“-Modus versetzt und der zu der ursprünglichen Idee noch weitere, ausführlichere entstehen lässt, hat doch etwas überaus Positives.

Früher hätte ich mich oft durch negative Äußerungen wieder kilometerweit zurückgeworfen gefühlt, hätte an mir selbst gezweifelt und geglaubt, die anderen wüssten es besser als ich. Aber sie wissen auch nicht mehr als ich, aber sie haben vielleicht noch größere Angst vor dem, was sie nicht wissen können, weil es in der Zukunft liegt.

Aber da ich ja weiß, dass alles Energie ist, insbesondere Gedanken und Gefühle und dass diese in die Zukunft wirken und dort Türen öffnen, wo andere nicht einmal ein Fenster sehen können, weiss ich auch, dass meine richtige Geisteshaltung, meine Freude, die ich an meiner Idee habe und die Energie, die diese in mir freisetzt, genau richtig sind.

Ich habe es schon sehr oft miterlebt, dass ein Mensch, den man für das, was er bereits geschafft hat, lobt, dem man den Rücken stärkt, den man wiederholt ermuntert, dann doch den Mut findet, etwas zu wagen, wozu er sich sonst außerstande sieht. Das größte Geschenk ist es dann für mich, wenn ich in leuchtende Augen sehe, die so glücklich und von innen heraus strahlen, weil die Menschen etwas getan haben, was sie sich nicht zutrauten. Die Wege gegangen sind, die sie noch nicht sehen konnten, die vertraut haben, obwohl sie keinen Grund dazu hatten.

Mein Wegweiser dafür ist immer das Herz. Meine Fragen, die zu den richtigen Antworten führen, sind immer ob das, was ich tue, mich erhebt, befreit, erweitert, mich größer macht, mich stärkt und es sich gut anfühlt. Wenn ich tief im Herzen ein unerschütterliches JA spüre, dann weiss ich genau, dass ich das tun soll, was ich tun möchte.

Ganz egal, was die Zweifler mit ihrer Angst auch immer meinen.

Eure Ashanar

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