Bist Du Schöpfer Deiner Realität oder was ist eigentlich Synchronizität?

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Ihr Lieben,

heute widme ich mich einem Thema, das ich äußerst interessant finde und bei dem ich gerne gemeinsam mit Euch ein wenig in die Tiefe gehen möchte.

Laut Wikipedia geht es bei diesem Phänomen um Folgendes:

Es handelt sich bei der Synchronizität um ein inneres Ereignis (eine lebhafte, aufrührende Idee, einen Traum, eine Vision oder Emotion) und ein äußeres, physisches Ereignis, welches eine (körperlich) manifestierte Spiegelung des inneren (seelischen) Zustandes bzw. dessen Entsprechung darstellt.

Kennt Ihr Beispiele aus Eurem Leben, in denen Ihr solche inneren Ereignisse mit äußeren Ereignissen in Verbindung bringen könnt? Handelt es sich bei dem berühmten Beispiel, mit dem jeder, der seine Wünsche manifestieren möchte und sich den täglichen Parkplatz direkt vor dem Büro herbei wünscht  – und diesen dann auch regelmässig findet, auch um eine solche Synchronizität? Oder geht es dabei eher um das Phänomen, das zum Beispiel jede Schwangere kennt, die überall um sich herum nur Frauen mit Babybauch sieht?

Wir filtern ja unsere Wahrnehmung ganz stark, da die vielen Einflüsse, die von außen auf uns einströmen, weder für unsere Augen noch für das Gehirn verarbeitbar wären. Somit setzen wir unbewusst Grenzen dessen, was wir sehen und somit auch verstehen können. Ein konkretes Beispiel: Ich wollte am liebsten noch länger im Urlaub bleiben und war wirklich traurig, dass wir zurückreisen mussten. Genau vor dem Eingang des Flughafens bei der Passkontrolle riss mir ein Windstoss die Rückflugtickets aus der Hand und verstreute sie überall auf der Brücke, über die wir gingen. Im letzten Moment konnte ich die Zettel einsammeln, bevor sie ungefähr 5 Meter über eine Brüstung auf eine Straße geflogen wären. Handelt es sich dabei um einen unbewusst erdachten Grund, der eine Rückreise verhindert oder zumindest zu Komplikationen geführt hätte?

Ich hatte mir vor Beginn der Reise spontan in einem Geschäft noch einen Roman gekauft. Genau der Film zu diesem Roman wurde auf dem Rückflug gezeigt. Zufall?

Während ich das schreibe, liege ich mit Fieber im Bett. Ratet mal, wie hoch mein Fieber ist? Es entspricht genau der Außentemperatur im Urlaubsland. Auch Zufall? Oder interpretiere ich nun mehr hinein, als richtig wäre, ist das alles nur ein Produkt meiner Phantasie?

Ein Freund bat mich darum, ihm doch eine Muschel vom Strand mit zu bringen. Zum Glück bin ich seiner Bitte nicht gefolgt, weil es dazu hätte führen können, dass ich große Probleme bekommen hätte, wie vor einigen Jahren ein Junge, der einen Stein aus der Türkei mitbringen wollte und dieser zu einem langen Gefängnisaufenthalt führte.

Versteht Ihr, was ich damit ausdrücken will? Hier finden Ereignisse statt oder aufgrund bewusster oder unbewusster Entscheidungen nicht statt, die wiederum zu anderen Ereignissen führen, die noch nicht absehbar sind.

Wir erkennen immer nur ein Stück des vor uns Liegenden, der  linearen Zukunft, sind jedoch gleichzeitig an ihrer Bildung beteiligt. Manchmal ist es ganz klar erkennbar, dass aufgrund bestimmter Ereignisse andere folgen werden, bei anderen ist es kniffliger. Es sieht erst einmal so aus, als würde sich dadurch nichts verändern. Doch nach dem Gesetz von Ursache und Wirkung hat alles, aber auch wirklich und ohne Ausnahme alles immer eine Resonanz, die sich auf irgend eine Weise manifestiert.

Zurück zur Synchronizität. Ich glaube, dass wenn wir auf solche Vorkommnisse achten und ihrer gewahr werden, wir Schlüsse daraus ziehen können, was aufgrund dieser inneren und äußeren Gleichheiten geschehen kann. Wir erfahren immer deutlicher, dass wir bestimmte Ereignisse in unserem Leben buchstäblich kreieren.

Damit wird auch klar, dass wir selbst Schöpfer unserer Realität sind. Darauf, worauf wir unseren Fokus richten oder wie wir unsere Wahrnehmung eingestellt haben, richtet sich auch unsere Energie, unsere Ausstrahlung. Jeder Satz, den Ihr mit den Worten „Immer wenn…., dann….. “ beginnt, habt Ihr Euch mit dieser Energie bereits festgelegt. Ihr glaubt fest daran, dass nach dem Gesetz von Ursache und Wirkung Ihr immer an die falsche Schlange im Supermarkt ansteht, an der es am längsten dauert, obwohl sie kürzer ist als alle anderen. Oder dass sich immer dann ein Tomatensossenfleck auf das Hemd verirrt, wenn Ihr ausgerechnet ein weißes Hemd anhabt. Bei einem roten wird das nicht passieren.

Ich finde es spannend, damit einmal zu experimentieren. Pam Grout hat dazu das Buch E2 geschrieben, zu dem es inzwischen eine weitere Fortsetzung gibt. Ganz wissenschaftlich geht man selbst der Frage nach, wie die eigenen Gedanken die Realität beeinflussen.

Ich fände es toll, wenn wir uns hier einmal über Erfahrungen austauschen könnten, die jeder meiner Leser so gemacht hat und die sich eingeprägt haben. Welche Schlüsse habt Ihr aus dem gezogen, was Ihr erlebt habt? Welche Ereignisse haben einen bleibenden Eindruck in Eurem Leben hinterlassen? Und wie hat das Euer weiteres Verhalten und Denken beeinflusst?

Eure Ashanar

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