Depression und Ă„ngsteđź’” – die DNA unserer Ahnen und wie Heilung wirklich geschiehtđź’–

Krankheiten wie Burnout, Depressionen oder Ängste nehmen zu, ständig sind wir Menschen vor neue Aufgaben und Herausforderungen gestellt.

Wie schafft man es, das innere Gleichgewicht und Frieden wiederzufinden?
Wie kann man mit Problemen besser umgehen und sie von Grund auf lösen? Wenn man sich näher mit der Psyche des Menschen befasst, wird man herausfinden, dass vieles, was uns als unser eigenes Problem oder unsere eigene Krankheit erscheint, in Wirklichkeit etwas ist, das wir über die Epigenetik von den Generationen vor uns übernommen haben. Dies ist uns in den wenigsten Fällen bewusst. Wir wundern uns dann nur, woher plötzliche Probleme eigentlich kommen, weil es eigentlich gar keinen kausalen Zusammenhang zum eigenen Leben gibt.

Die Forschung hat herausgefunden, dass die Ängste der Generationen vor uns, z.B. durch Bombenangriffe während des 2. Weltkrieges oder Hungersnöte während des 1. Weltkrieges und danach sich in die DNA eingebrannt und verändert hat. Diese DNA wurde an uns weitervererbt und dadurch erleben wir – oft vollkommen unbewusst – dieselben Ängste. Diese werden durch bestimmte Trigger ausgelöst, die für uns in keinem Zusammenhang mit der aktuellen Situation stehen. So ist es nicht verwunderlich, weshalb es so schwierig ist, den gesundheitlichen Problemen auf den Grund zu gehen und diese zu lösen. Hier helfen dann eben keine Medikamente gegen Schlafstörungen oder Depressionen. Diese können bestenfalls die Symptome lindern, die ursprüngliche Angst jedoch bleibt.

Wie kann man nun herausfinden, ob die eigene Gesundheit von Ängsten der Vorgenerationen beeinträchtigt wird? Immer dann, wenn der Zusammenhang fehlt, das heißt, wenn unklar ist, woher die Problematik eigentlich kommt, kann man davon ausgehen, dass die Eltern der Eltern und deren Eltern Traumata erlebt haben. Wenn ein klarer Zusammenhang besteht, das heißt, Dir ist in Deinem Leben etwas widerfahren, was zum Burnout geführt hat, dann kennst Du die Ursache. Leidest Du jedoch an unerklärlichen Zukunftsängsten und Depressionen, die Dich aus dem Nichts überfallen, ohne einen ersichtlichen Grund, könnte die DNA Deiner Vorgenerationen die Ursache sein. Solltest Du Dir dennoch unsicher sein, gibt ein kinesiologischer Test Auskunft.

Wenn klar ist, dass Du unter den Traumata Deiner Ahnen leidest, wie kannst Du dann Heilung erfahren? Wie können diese Ängste geheilt werden? Es scheint besonders schwierig zu sein, etwas zu heilen, dessen Ursache nicht im eigenen System liegt. Doch dem ist nicht so. Heilung ist vollkommen unpersönlich und hat den Vorteil, dass sie sogar quasi rückwirkend geschieht. Heilung betrifft nicht nur Dich allein, sondern auch Dein ganzes Umfeld, die folgenden Generationen und Deine Vorfahren.

Bewusstwerdung und Akzeptanz ist die Basis. Wenn es Dir hilft, befasse Dich mit der Geschichte Deiner Familie, befrage Deine Eltern und Großeltern zu deren Ängsten. Finde heraus, welche Gemeinsamkeiten Du erkennen kannst. Doch das, worum es dann wirklich geht, ist, sich diesen Ängsten zu stellen. Da die Seele sich wünscht, Dein Leben in Fülle und Freude zu gestalten, ist es ihr Bedürfnis, Dich darin zu unterstützen, ins Gleichgewicht zu kommen. Sie wird Dir deshalb alles zur Verfügung stellen, was Du brauchst, um Dich selbst zu heilen. Natürlich kannst Du daran mit einem erfahrenen Therapeuten arbeiten, vielleicht bringt Dich auch eine Rückführung näher an das Thema heran. Jedoch ist das, was es dann zu tun gilt, etwas, das nur Du selbst erledigen kannst, nämlich durch die Ängste, Schmerzen und alle weiteren negativen Gefühle, die damit zusammenhängen, hindurch zu gehen. Es gilt, sie zu durchfühlen, zuzulassen, herauszulassen, zu weinen, wütend zu sein, ihnen Raum zu geben und nichts zurückzuhalten. Manchmal geschieht das in Wellen, weil es sonst für den Körper und Geist zu heftig wäre. Aber das ist in Ordnung. Vertraue Deiner Seele, dass sie Dich dabei führt, Deine Heilung und die Deiner Vorfahren und Nachfahren vollständig zu durchlaufen. Es klingt so simpel und das ist es auch, jedoch tun Menschen erfahrungsgemäß alles, um diesen schmerzhaften und möglicherweise kaum erträglichen Gefühlen aus dem Weg zu gehen. Lieber macht man vielleicht doch noch ein Seminar, liest ein weiteres Buch oder lässt andere an den eigenen Symptomen „herumdoktern“. Das führt letztlich nur zu einer zeitlichen Verschiebung und im schlechtesten Fall findet die Heilung nicht statt. Sei Dir bewusst, dass jedes Leben weitere Probleme anhäuft, bis die Ursache angegangen und erlöst wird. Deshalb ist es von größter Bedeutung für Deine eigene Gesundheit, aber auch für Deinen Seelenfrieden und Dein Glück, aber ebenso für die, die nach Dir kommen, dass Du Dich Deinen Ängsten liebevoll zuwendest.

Schon die Bibel sagt (2 Mose 34 Altes Testament):
„Gott: barmherzig und gnädig, langmĂĽtig und reich an GĂĽte und Treue, der Gnade ĂĽber tausend Generationen hin erweist, der Schuld, Vergehen und SĂĽnde vergibt, aber keineswegs ungestraft lässt, der die Schuld der Väter an den Kindern und Enkeln bis in die dritte und vierte Generation verfolgt.“   Damit ist nicht gemeint, dass Gott uns rachsĂĽchtig verfolgt, sondern, dass das, was an Schuld und Schmerz vorhanden ist, bis in die vierte Generation weitervererbt wird. Die Strafe, von der die Rede ist, sind unsere eigenen gesundheitlichen Probleme, die uns davon abhalten, ein angstfreies, glĂĽckliches, freies, zufriedenes und erfĂĽlltes Leben zu fĂĽhren.    

Quellen: https://www.beblia.com/pages/main.aspx?Language=GermanUbersetzung2014&Book=2&Chapter=34#Verse6   https://www.mdr.de/wissen/vererbte-traumata-100.html   https://eggetsberger-info.blogspot.com/2019/01/epigenetik-nachweis-angste-konnen-uber.html  
von Ashanar Veröffentlicht in Allgemein

2 Kommentare zu “Depression und Ă„ngsteđź’” – die DNA unserer Ahnen und wie Heilung wirklich geschiehtđź’–

  1. Liebe Susann,
    jeder Mensch ist unterschiedlich, aber im Grunde genommen sind wir alle gleich.
    Es gibt viele Wege, Ă„ngste zu erkennen und zu heilen. Meistens liegt ein schwieriges Erleben in der Kindheit, oder wie im Artikel beschrieben, noch viel weiter zurĂĽckliegend und in den Ahnenreihen zu finden, zugrunde. Angst zulassen, sie annehmen, sich selbst lieben und zulassen, dass alles durchfĂĽhlt wird, was gerade da ist – das ist der Weg, mitten hindurch durch die Angst.
    Liebe GrĂĽĂźe, Ashanar

    Liken

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