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So viele Flüchtlinge – Was uns die Angst lehrt

  
„Ja, natürlich müssen wir den Leuten helfen, aber das ist einfach zu viel…“ oder „Wir sollten erst mal unseren Leuten hier helfen. Wir haben so viele Obdachlose!“

So oder ähnlich hören sich die Aussagen an. 

Was sich dahinter verbirgt, ist Angst. Angst, dass nicht genug für alle da ist. Angst vor dem Fremden, vor Verfremdung im eigenen Land. Angst, nicht genug Platz für diese vielen Menschen zu haben.

Die einen Politiker möchten wieder Grenzen errichten, um den Zustrom einzugrenzen, andere halten an den bestehenden Gesetzen fest.

Aber aufhalten wird das die Menschen nicht. Denn auch dort ist es Angst, die die Menschen antreibt. Angst vor Zerstörung, Verschleppung, Tod.

Jeder einzelne von uns und von ihnen muss sich seinen Ängsten stellen! Tun wir das nicht, bleiben wir in einem Dauerzustand von Verschlossenheit, Sorgen, kreisenden Gedanken. 

Diese Angst ist aber auch eine grosse Chance, zu neuen Möglichkeiten und Sichtweisen aufzubrechen. Wie fühlen sich die Anderen? Was haben sie erlebt? Was bringen sie an Reichtum mit zu uns? Jede Kultur, jedes Volk hat seine Schätze, vielleicht würde es sich lohnen, durch die Angst hindurch zu gehen und danach zu suchen, welche Bereicherung wir durch diese Erfahrung erleben!

Ich glaube, dass es auch ein Geschenk sein kann, teilen zu dürfen. Dass es ein Geschenk ist, zu helfen – für denjenigen, der sein Herz öffnet für das Andere, Fremde.

In Wahrheit zeigt uns diese Angst auch das Dunkle in uns, vor dem wir uns fürchten, das wir ablehnen und das wir gar nicht sehen wollen. Trotzdem ist es da.

Wir könnten uns statt für die Angst für Liebe entscheiden.

Diese Liebe kann ganz viel Heilung für uns als Volk bewirken. Statt also Gedanken an Mangel, Neid und Egoismus zu hegen, sollten wir Mitgefühl, Verständnis und Kontakt suchen, um im Fremden das Eigene zu sehen.

Der Sinn von Chaos und Krankheit

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Ihr Lieben,

gerade in diesen Zeiten, wo vieles im Umbruch ist, wo das Chaos und Krankheiten viele von uns fest im Griff haben, fragen wir uns, wo darin der Sinn liegt? 
Warum müssen wir leiden? 
Wir haben die Erklärungen gehört, die besagen, dass wir lernen müssen und dass wir dies nur tun, wenn ein Ereignis uns aufrüttelt. Oder dass wir uns dies als Aufgabe selbst gestellt haben, bevor wir geboren wurden. 
Das sind aber in dem Moment, in dem Ihr gerade mitten in einer schwierigen Lage seid, wenig hilfreich. 
„Was soll ich denn lernen? Und warum muss ich das auf diese schwierige Art und Weise?“, fragt Ihr Euch.
Wir wünschen uns, dass sich alles schnellstmöglich löst, wir wieder ganz gesund sind und einfach wieder normal weiterleben können. 
Wir würden alles dafür tun, damit es uns wieder besser geht und hadern zugleich mit unserem Schicksal. Oft finden wir es einfach nur ungerecht und zweifeln an Gott, dem
Schicksal oder was wir sonst verantwortlich machen. 
Aber das bringt uns leider auch nicht weiter!
 
In solchen Situationen hilft einzig und allein, anzunehmen, was gerade ist und dann einen Tag nach dem anderen zu bewältigen.
Familie und Freunde können uns eine wertvolle Stütze sein. Es ist aber auch wichtig, dass wir uns nicht selbst verurteilen oder die Schuld an unserer Situation geben, 
Das, was wir daraus lernen werden, zeigt sich uns erst später, im Nachhinein, wenn wir alles überstanden haben. 
Eins ist sicher – dass wir daran wachsen und oft ungeahnte Ressourcen in uns selbst finden. Wir sind gezwungen, und mit uns selbst zu befassen, uns selbst wieder wichtig zu nehmen.
 
Eure Ashanar