Weihnachten – wirklich das Fest der Liebe?

Hallo Ihr Lieben,
alle bereiten sich auf die eine oder andere Weise auf Weihnachten vor.
Aber ich glaube, für viele bedeutet dieses Fest oft zusätzlichen Stress. Die Freude auf ein paar freie Tage und das Zusammensein mit der Familie sind dann noch die Lichtblicke in all der Hektik.
Oft führen hohe Erwartungen daran, dass alles schön und harmonisch werden soll, dazu, dass das Zusammensein dann doch nicht so friedvoll verläuft. Es gibt manche Enttäuschung, wenn Hoffnungen sich nicht erfüllen, Besuche ausbleiben oder unerwünschte Geschenke ausgepackt werden. Noch dazu sollte weihnachtliche Stimmung aufkommen, die mit einem Kirchenbesuch, der nur dieses eine Mal im Jahr stattfindet, heraufbeschworen wird.

Was ist das eigentlich alles? Warum begeben wir uns jedes Jahr wieder in diesen selbstgemachten Stress?

Wie wäre es statt dessen einmal mit Innehalten, mit weniger statt mit immer mehr?
Was doch wirklich wichtig ist, ist, dass wir uns wieder einmal begegnen, dass wir uns Zeit füreinander nehmen, dass wir uns gegenseitig zeigen, was wir füreinander empfinden und wie sehr wir einander lieben und schätzen.
Wir könnten statt uns auf die Hetzjagd nach Geschenken zu begeben, uns gegenseitig unsere kostbare Zeit und ungeteilte Aufmerksamkeit widmen!
Wir könnten, statt einer mastgefütterten, armen Gans einfach ein schlichtes Gericht gemeinsam mit der Familie zubereiten, das allen schmeckt. Wir könnten uns mehr umarmen und küssen, statt uns mit Plätzchen und Schokolade voll zu stopfen. Wir könnten einander sagen, was wir wirklich fühlen, statt die 100. Wiederholung von Sissi oder Vom Winde verweht anzuschauen – echte Gefühle zeigen, statt welche auf Knopfdruck, die gar nichts mit uns selbst zu tun haben.
Wir könnten einen Brief oder eine richtige Weihnachtskarte an unsere Freunde senden, statt Grüsse per Facebook oder WhatsApp zu posten.
Es gäbe so vieles, was wir anders, schöner und besser machen könnten!

Warum nicht gleich jetzt damit anfangen?

Wir können jetzt sofort entscheiden, ob wir uns vom Strom des Altbewährten mitziehen lassen oder ob wir uns unser eigenes Fest der Liebe so gestalten, dass wir uns wirklich damit wohl fühlen! Statt Erwartungen an andere zu stellen und uns dazu zu zwingen, etwas gegen unseren Willen anderen zuliebe zu tun, weil „halt Weihnachten“ ist, könnten wir offen und ehrlich zu uns selbst sein und wirklich nur tun, woran wir Freude haben!

Erinnern wir uns, weshalb wir Weihnachten feiern und denken dabei auch an alle, denen es viel schlechter geht als uns. Die allein und unglücklich sind, die kein Heim haben oder auf der Flucht sind. Wir leben nicht getrennt von allen Menschen, sondern gemeinsam mit ihnen.

Alles (ist) Liebe
Eure Ashanar

Advertisements

Liebe Grüsse von Jesus

Hallo Ihr Lieben,
sicher habt Ihr Euch über den Titel gewundert. Liebe Grüsse von Jesus – klingt wie der Schluss einer Nachricht oder eines Briefes.

Jesus hat ja bald Geburtstag, den wir mit vielen Geschenken unterm Weihnachtsbaum, vielen Leckerbissen und dem Zusammensein mit der Familie feiern. Doch eigentlich schade, dass das Geburtstagskind nicht bei seinem Fest dabei sein kann, oder?

Aber vielleicht möchte er auch einfach nur von uns eingeladen werden. Denn ohne Einladung fühlt man sich ja nicht wirklich willkommen, stimmt’s?
Ihr könnt nun einwenden, dass ja eigentlich Jesus uns zu seiner Party einladen müsste, wenn wir schon seinen Geburtstag feiern. Das hat er ja auch schon vor langer Zeit getan. Es steht in einem dicken Buch, in dem er uns daran erinnert, dass wir zu seinem Gedenken Wein und Brot teilen sollen. Und er sagte auch, dass dort, wo zwei oder drei in seinem Namen zusammen kommen, er mitten unter ihnen ist.

Leider ist es nicht mehr bei vielen Menschen üblich, vor dem Essen zu beten. Doch stellt Euch vor, wir würden ganz bewusst vor dem Essen Jesus zu uns an den Tisch bitten, ihm einen Stuhl freihalten und uns mit einem kleinen Gebet für unser Essen und unser Trinken bedanken. Ich bin sicher, er hält Wort und ist dann mitten unter uns.

Jesus hat uns auch nach dieser langen Zeit nicht vergessen und möchte sich wieder einmal bei uns melden. Er klopft an die Tür, durch die wir so geschäftig ein und aus gehen, um alles für Weihnachten zu besorgen, Kerzen und Lichter, Geschenke, Dekoration und Tannengrün, Wein und Kuchen, Plätzchen und andere Spezialitäten.

In all unserem Laufen, Tun und Machen sind wir so sehr mit anderen Dingen beschäftigt, dass wir die leise Stimme in unserem Herzen gar nicht hören können, durch die Jesus zu uns spricht. Er ist unser Bruder und wir seine Geschwister. Er ist einer von uns und ist uns vorausgegangen. Das heisst nicht, dass er nicht mehr bei uns wäre. Wir können Jesus zwar nicht mehr sehen, aber noch immer fühlen.

Er ist es, der uns Nächstenliebe gelehrt hat, der uns angeleitet hat, anderen etwas abzugeben, nicht nur an uns selbst zu denken, sondern uns auch daran zu erinnern, dass es andere Menschen gibt, die unsere Hilfe und unsere Liebe brauchen.

Jesus steht also ganz still vor unserer Tür und klopft leise an. Öffnen wir unsere Tür für ihn oder überhören wir ihn in unserem stressigen Alltag und all unseren Weihnachtsvorbereitungen? Laden wir ihn ein, mit uns seinen Geburtstag zu feiern, mitten unter uns zu sein, an unserem Leben teilzunehmen, jeden Tag?

Jesus liebt uns, jeden einzelnen Menschen auf der Welt, auch die, die ihn gar nicht kennen. Er kennt sie, er kennt Dich, ja, genau Dich, der Du dies jetzt liest. Seine Liebe ist grenzenlos und unbeschreiblich tief.
Ich finde, er verdient es, dass wir nicht nur an einem oder zwei Tagen im Jahr an ihn denken und vielleicht dann und wann, wenn es uns schlecht geht, ein Stossgebet an ihn zu schicken. Nein, ich finde, es ist doch jetzt eine grossartige Gelegenheit, nicht nur an Weihnachten unsere Herzenstür für ihn zu öffnen, sondern ihn zu bitten, bei uns zu bleiben, uns mit seinem Rat zur Seite zu stehen, uns anzuleiten, einfach bei allem, was wir tun, bei uns zu sein.

Was für ein schönes Gefühl, zu wissen, wir haben unseren geliebten Bruder, der alles für uns tut, bei uns. Wir sind niemals mehr allein.

Jesus kann uns keinen Brief schreiben, den er mit lieben Grüssen beenden könnte. Aber er kann uns, jeden einzelnen von uns, Dich und mich, jetzt durch dieses Gefühl ermuntern, uns ihm und seiner Liebe anzuvertrauen. Wir können nichts falsch machen. Er nimmt uns so an, wie wir sind, auch wenn wir ihn schon fast vergessen haben. Es ist egal, er war immer da und wird es immer sein. Das war und ist bis heute sein Versprechen.

Alles Liebe
Eure Ashanar